Lastganganalyse, thermisches Energie-Audit, und Simulation der Optionen: Sie erhalten eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Investitionen, Förderanträge und Ihre Pflichten aus dem Energieeffizienzgesetz.
Die größten Einsparhebel liegen selten dort, wo man sie vermutet. Sie zeigen sich erst, wenn Quellen, Senken, Temperaturen und Zeitprofile gemeinsam betrachtet werden.
Energierechnungen, Zählerdaten, Leitsystem und Produktionsplanung sind selten verknüpft. Wechselwirkungen zwischen Anlagen bleiben unentdeckt.
Abluft, Abwasser, Kühlwasser und Abgas werden kaum gemessen. Ohne Temperatur, Menge und zeitliche Verfügbarkeit lässt sich keine Nutzung planen.
Das EnEfG verlangt Umsetzungspläne, jährliche Abwärmemeldungen und ab bestimmten Verbräuchen ein Energiemanagementsystem – mit Bußgeldern bei Verstößen.
Wir starten dort, wo Ihre Daten stehen. Jeder Baustein liefert ein verwertbares Ergebnis und lässt sich in den nächsten überführen.
| Baustein | Was wir tun | Ihr Ergebnis |
|---|---|---|
| Online-Schnellcheck | Überschlägige Abschätzung der latenten Wärmeverluste von Trocknungsprozessen auf Basis physikalischer Grundgleichungen. | Größenordnung von Einsparung, Kosten und CO₂ in unter einer Minute |
| Lastganganalyse Strom & Gas | Auswertung von Lastgängen, Grund- und Spitzenlast, Netzentgeltstruktur und Flexibilitätspotenzial. | Kosten- und Spitzenlasttreiber, Hebel bei Netzentgelten |
| Thermisches Energie-Audit & Abwärmekataster | Erfassung aller relevanten Wärmequellen und -senken nach Temperatur, Leistung und zeitlicher Verfügbarkeit – mit Messkampagne, wo Daten fehlen. | Energieflussbild (Sankey), Abwärmekataster, Datenbasis für die Abwärmemeldung |
| Wärmeintegration | Thermodynamisches Matching von Quellen und Senken, Identifikation von Wärmepumpen- und Speichereinsatz. | Theoretisches Rückgewinnungspotenzial und priorisierte Wärmesenken |
| ROI-Simulation & Szenarien | Simulation der Maßnahmen mit Ihren Lastgängen sowie lokalen Energie- und CO₂-Preisen; Sensitivitäten für Preisentwicklungen. | Business Case je Maßnahme nach DIN EN 17463 (ValERI) |
| Förderprognose & Transformationskonzept | Zuordnung zu EEW-Modulen bzw. Bundesförderung Industrie und Klimaschutz; Transformationskonzept nach EEW Modul 5. | Förderfahrplan und antragsreife Unterlagen |
Abwärmequellen und Wärmesenken erfassen, Datenlücken durch Messungen schließen.
Quellen und Senken energetisch matchen, Maßnahmen nach Potenzial und Umsetzbarkeit ordnen.
Investition, Einsparung und Amortisation mit aktuellen Energie- und CO₂-Preisen simulieren.
Förderquote je Maßnahme bestimmen und Umsetzungsfahrplan festlegen.
Endenergieverbrauch über 2,5 GWh/a, Abwärmemeldung und Umsetzungspläne stehen an.
Abwärmekataster und Maßnahmenbewertung nach DIN EN 17463.
Pflicht erfüllt – und gleichzeitig eine priorisierte Liste wirtschaftlicher Maßnahmen.
Kesseltausch, Kapazitätserweiterung oder neue Trocknungslinie stehen bevor.
Lastganganalyse und Variantenvergleich (Gas, Wärmepumpe, Dampfrecycling, Speicher).
Lock-in-Effekte vermeiden und die Förderung vor Vorhabenbeginn sichern.
Konzern- oder Kundenvorgaben zu Scope 1 und 2, Transformationspfad gefordert.
Transformationskonzept mit Szenarien bis zur Klimaneutralität.
Belastbarer Pfad mit Investitionsfolge und Förderlogik – auch als Grundlage für EEW Modul 5.
Wer die Daten für die Pflichten ohnehin erheben muss, sollte sie für Investitionsentscheidungen nutzen. Eine Analyse – zwei Ergebnisse.
| Pflicht | Aktuell | Novelle (Entwurf) |
|---|---|---|
| Energiemanagement ISO 50001 / EMAS | ab 7,5 GWh/a | ab 23,6 GWh/a |
| Umsetzungspläne | ab 2,5 GWh/a | ab 2,77 GWh/a |
| Energieaudit (EDL-G) | Nicht-KMU | ab 2,77 GWh/a |
Kabinettsbeschluss vom 24.06.2026; das Gesetzgebungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen. Bis zur Verkündung gelten die aktuellen Schwellen.
Alle Referenzen: ohoe.eu/referenzen-2026 – fünf Projekte aus Lebensmittel-, Molkerei- und Backindustrie.
Für das Erstgespräch genügen Jahresverbräuche und Energiepreise. Für die Analyse nutzen wir 15-Minuten-Lastgänge von Strom und Gas, vorhandene Zählerdaten und Prozessinformationen. Fehlende Werte schließen wir mit gezielten Messungen.
Das Energieaudit erfüllt eine Pflicht und gibt einen Überblick. Unsere Potenzialanalyse geht bei den thermischen Prozessen tiefer – mit Pinch-Analyse, Simulation und Business Case je Maßnahme – und lässt sich mit dem Audit kombinieren.
Ja. Das Abwärmekataster enthält die Angaben zu Temperatur, Leistung und zeitlicher Verfügbarkeit, die für die Meldung auf der Plattform für Abwärme benötigt werden.
Transformationskonzepte werden über EEW Modul 5 gefördert (wettbewerbliches Verfahren). Investive Maßnahmen, die aus der Analyse folgen, sind je nach Technik über die EEW-Module 1 bis 4 und 6 förderfähig.
Vertraulich und DSGVO-konform. Daten werden ausschließlich für die vereinbarte Analyse verwendet; auf Wunsch schließen wir vorab eine Vertraulichkeitsvereinbarung.
Jede Lösung funktioniert eigenständig. Ihre volle Wirkung entfalten sie im Zusammenspiel: Potenziale ermitteln, Technik auslegen, umsetzen, finanzieren und betreiben.
Viele namhafte Unternehmen vertrauen Open House of Energy
Erstgespräch mit einem Experten von Open House of Energy: Kurzanalyse, Potenzial, Investitions- und Einsparindikation, Fördermöglichkeiten – und eine klare Empfehlung, ob sich der nächste Schritt lohnt.
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